Eine 90 m lange, an drei Seiten umlaufende Thujahecke begrenzte den Garten zum öffentlichen Fußweg und zu den Nachbargrundstücken: 1,70 m hoch und 1,20 m breit waren die mehr als 30 jährigen Gehölze. Sie grenzten nicht nur das Grundstück ein, sondern auch Besucher aus. Dichte Thujahecken bieten weder Pollen noch Nektar und fast keinen Lebensraum für Tiere. Wir haben nicht einnmal ein Vogelnest in der Hecke entdeckt. Die Hecke engte ein, machte den Garten dunkel, war nutzlos für Tiere.
2019 öffneten wir an zwei Seiten die Gartengrenzen, insgesamt 45m Thuja-Hecke wurden gerodet. Ein Landwirt half dabei und entfernte per Traktor und Seilwinde die Gehölze inklusive Wurzeln in kürzester Zeit. Mit dem Hänger transportierten wir die Thujas zum Grüngutplatz.
Vorher mit Thuja-Hecke (2016)
Nachher mit Trockenmauer, Wildblumensaum und Magerrasen (seit 2020)
Baufotos
Trockenmauer mit 10m² Wärmeliebenden Saum als Gartengrenze zum öffentlichen Fußweg
Trockenmauer mit 10m² Magerrasen als Gartengrenze zum Nachbargrundstück
