Eigener Privatgarten in 74744 Ahorn-Eubigheim

Insektenfreundlicher Bio-Naturgarten (in Umstellung)

Ein großes Geschenk ist mein eigener Naturgarten, in dem ich die Vielfalt und Schönheit der Natur intensiv beobachte, kennenlerne, fotografiere und fördere.

 

Seit meinem Umzug 2018 lege ich schrittweise einen neuen, biologischen Naturgarten mit einer kleinen Streuobstwiese, bunten Wildblumenwiesen, wilden Säumen, Trockenmauern, Totholz, Wildbienennisthilfen und vielen Gemüsebeeten an. Hier teste ich neue und bewährte Gartentipps und sehr schmackhafte Gemüsesorten der Bingenheimer Saatgut AG. Bio und naturnah gehören in meinem Garten untrennbar zusammen.

 

Jedes Jahr entsteht ein neuer Bererich auf dem 1.000m² großen Grundstück.

 

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Veröffentlichung am 16.6.2020 in den Fränkischen Nachrichten
Pflanzenvielfalt als echtes Tierparadies. Kerstin Lüchow hat in Eubigheim einen ganz besonderen Naturgarten geschaffen.
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Gartenbereiche als Lebensräume

Thujahecke als östliche Gartengrenze vorher (2016)

Eine 90m lange, an drei Seiten umlaufende Thujahecke begrenzte den Garten: 1,70m hoch und 1,20m breit waren die über 30 jährigen Gehölze, die ausgrenzten, eingrenzten und fast keinen Lebensraum für Tiere boten.

2019 öffnete ich an zwei Seiten die Gartengrenzen, die Hecke wurde teilweise gerodetgerodet. Ein Landwirt half dabei und entfernte per Traktor und Seilwinde die Hecke inklusive Wurzeln.

Trockenmauerbeet mit Saum als östliche Gartengrenze seit 2020

Ahorn ist steinreich. Ca. 20t eigenhändig gesammelte Muschelkalksteine vom Ortsrand warteten darauf, als Trockenmauer verbaut zu werden.

Thujahecke als westliche Gartengrenze vorher

Wildblumen-Totholzbeet als westliche Gartengrenze seit 2019

Auch ein großer Teil der westlichen Thuja-Hecke wurde für das zukünftige Wildblumenbeet gerodet. Ein kleiner Teil zum Schutz der Privatspähre bleibt erhalten.

Das Beet wurde mit dicken Laubhloz-Baumstämmen eingefasst und mit dem Aushub der östlichen Gartengrenze aufgefüllt. Ein kleiner, sehr sonniger Bereich wurde mit Kies abgemagert. Inzwischen wachsen hier Wildpflanzen wie Nacht-Viole, Aufgeblasenes Leimkraut, Schwalbenwurz, Flockenblumen, Königskerzen, Diptam, Natternkopf, Hufeisenklee und die heimische Form der Pfingst-Nelke.

Streuobstwiese als grüne Graswüste vorher (2016)

Etwa 400m² des Grundstückes bestehen aus einer alten Graswiese, teilweise mit sehr altem Obstbaumbestand. Die Vorbesitzer mähten die Wiese häufig mit dem Rasenmäher, es blühten nur wenige Pflanzen wie Gänseblümchen oder Löwenzahn.

Graswüsten wie diese findet man überall in Deutschland, denn das Wissen um ökologische Zusammenhänge ist zunehmend verloren gegangen.

Streuobstwiese in Umstellung auf eine Wildblumenwiese seit 2018

Eine richtige Wiese kann jedoch mehr: In diesen Kultubiotopen können sich sehr artenreiche Pflanzengesellschaften entwickeln und zahlreichen Tierarten einen Lebensraum bieten - wenn man sie richtig anlegt und pflegt. 

 

Seit 2018 mähe ich die Wiese zweimal jährlich mit der Sense. Das Mahdgut trockne ich drei Tage auf der Wiese und verwende es anschließend als Mulch für die Gemüsebeete und Baumscheiben. Dadurch wird die Wiese langfristig abgemagert. Um die Wiese noch artenreicher zu machen, ist eine umbruchlose Ansaat mit Wildblumensaatgut geplant.

sensen ist gut für die Wiesenbewohner, denn sie werden nicht verletzt und können rechtzeitig in ungemähte Areale flüchten. Die Wiese wird abschnittweise in drei Etappen gemäht, damit die Insekten ihre Futterquellen nicht auf einmal verlieren.

 

Bereits jetzt wachsen und blühen schon mehr Pflanzenarten als zuvor, beispielsweise Veilchen, Rauer Löwenzahn, Wiesen-Margeriten, Rot-Klee, Hopfen-Klee, Wiesen-Pippau u.a. Auch eine Orchidee hat sich gezeigt. Heuschrecken, Wildbienen, Hummeln, viele Nachtfalter und zahlreiche Glühwürmchen stellten sich inzwischen ein.

Wildblumen-Säume

Wärmeliebender Saum entlang der Garagenauffahrt

Schattsaum-Totholzbeet vor der Thujahecke (im Aufbau)

Gemüsegarten vorher (2016)

So sah der Gemüsegarten bis Anfang 2018 aus. Die Gemüsebeete waren bis zur Unkenntlichkeit zugewachsen. Zuerst musste das Unkraut gejätet werden, alle Wurzelunkräuter wurden sorgfältig entfernt. Ein Maurerpickel und ein neu angeschaffter Anhänger haben sich dabei sehr bewährt.

Gemüsegarten seit 2019

Überraschenderweise gab es bereits im ersten Gemüsegartenjahr eine reiche, gesunde Ernte bis in den Oktober hinein. Sogar bis Februar 2020 erntete ich noch Lauch, Rote Beete, Sellerie, Feldsalat und Petersilie. Die Samen eines abgeblühten Kopfsalates überwinterten und keimten im nächsten Frühjahr sehr zahlreich.

 

Mein wichtigstes Ziel: Nicht kurzfristig hohe Erträge stehen im Vordergrund, sondern eine gesunde Bodenstruktur mit vielen aktiven Bodenlebewesen.

Zunächst baue ich durch gut abgelagerten Demeter- oder Pferdekompost, Grünkompostgaben, Fruchtfolge und Mischkulturen, Gründüngung und Mulchen den Boden auf und verbessere die Bodeneigenschaften. Auch Gemüseabfälle aus der Küche werden täglich (auch im Winter) oberflächlich in die Beete eingearbeitet. Durch diese Flächenkompostierung versorge ich den Boden mit organischem Material, ohne einen Komposthaufen anlegen und umsetzen zu müssen. 

NaturgArtenvielfalt & Wildblumen

Kerstin Lüchow

Tel. 06296/9296711

naturgartenvielfalt@web.de

 

Erreichbarkeit

Die-Do von 8-12.00 Uhr

Oder schreiben Sie mir,  ich antworte innerhalb eines Tages.

 

Leistungen:

NEU: Mein Naturkalender 2021

Hier im Shop, auch als Variante bei den Mischungen

19,90 € je Kalender zzgl. Versand

Wetterfestes Alu-Dibond-Schild "Insektenfreundliche Blühflächen" Hier im Shop

Für alle Wildblumen-Blühflächen

Ab 40,00 Euro zzgl. Versand

Siedlungsräume, Landwirtschaft  und Forstwirtschaft:

Hier gelten keine gesetzlichen Vorschriften, es dürfen Saatgut-Mischungen aller Ursprungs-gebiete (UGs) ausgesät werden.

Dieser Wildblumen-Shop bietet Mischungen aus Wildblumen, Wildgräsern und Leguminosen des Ursprungsgebietes (UG)11 an, sofern gekennzeichnet. Nicht gekennzeichnete Mischungen bestehen ganz oder vorwiegend aus UG11-Saatgut, sie können Arten anderer UGs enthalten.

Alle Mischungen sind für Privatgärten, Siedlungsräume, Land- und Forstwirtschaft geeignet und rechtlich zugelassen.

 

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Die Annahme von Bestellungen für Lieferungen seit dem 1.03.2020 erfolgt von mir nur unter dem Vorbehalt der rechtlichen Zu-lässigkeit des Inverkehrbringens gemäß ErMiV.

Die Verantwortung für die Ausbringung von Saatgut in freier Landschaft liegt ab 1. März 2020 beim Anwender. Enthält eine Mischung für die freie Landschaft Arten, die nicht aus dem Vorkommensgebiet, sondern beispielsweise aus benachbarten Ursprungsgebieten stammen, ist dafür nach §40 BNatSchG eine Ausnahmegenehmigung bei den Naturschutzbehörden einzuholen (BNatSchG §40 (1-4).