Erste Impressionen (Seite befindet sich im Aufbau)

Ein neuer Naturgarten entsteht: Ein großes Geschenk ist mein eigener Naturgarten, in dem ich die Vielfalt und Schönheit der Natur intensiv beobachte, kennenlerne, fotografiere und fördere.

 

Seit meinem Umzug 2018 lege ich schrittweise einen neuen, biologischen Naturgarten mit einer kleinen Streuobstwiese, bunten Wildblumenwiesen, wilden Säumen, Trockenmauern, Totholz, Wildbienennisthilfen und Gemüsebeeten an. Hier teste ich neue und bewährte Gartentipps und Bingenheimer Gemüsesaatgut. Bio und Naturnah gehören dabei immer zusammen.

 

Da ich seit 2016 das Haus komplett renoviere, entsteht der neue Naturgarten in kleinen Schritten, wie es die zeitlichen und finanziellen Mittel zulassen.

Gemüsegarten vorher:

So sah der Gemüsegarten vorher aus, die Beete waren zugewuchert: zuerst musste das Unkraut entfernt werden, alle Graswurzeln wurden sorgfältig gejätet.

Gemüsegarten seit 2019:

Überraschenderweise gab es bereits im ersten Gemüsegarten-Jahr eine reiche, gesunde Ernte bis in den Oktober hinein. Sogar bis in den Februar 2020 erntete ich noch Lauch, Rote Beete, Sellerie, Feldsalat und Petersilie.

 

Wichtigstes Ziel: Zunächst werde ich durch Demeter-Kompost, Grünkompostgaben, Fruchtfolge und Mischkulturen, Gründüngung und Mulchen den Boden aufbauen und verbessern. Auch Gemüseabfälle aus der Küche werden täglich (auch im Winter) oberflächlich auf den Beeten eingearbeitet. Durch diese Flächenkompostierung versorge ich den Boden mit organischem Material, ohne Komposthaufen anlegen und umsetzen zu müssen.  

 

Nicht kurzfristig hohe Gemüse-Erträge stehen im Vordergrund, sondern eine gesunde Bodenstruktur mit vielen aktiven Bodenlebewesen.

Gartengrenzen vorher

Eine 90m lange, an drei Seiten umlaufende Thujahecke begrenzte den Garten: 1,70m hoch und 1,20m breit waren die 30 jährigen Pflanzen, die nicht nur ausgrenzten, eingrenzten und den Garten insgesamt sehr dunkel machten.

2019 öffnete ich an zwei Seiten die Gartengrenzen. Ein Landwirt entfernte per Seilwinde und Traktor die Hecke. 

Gartengrenzen nachher

Ein erstes Wildpflanzen-Totholzbeet entsteht dort, wo vorher Thuja wuchs.

Streuobstwiese vorher (2016)

Etwa 400m² des Grundstückes bestehen aus einer alten Graswiese, teilweise mit altem Obstbaumbestand. Früher wurde die Wiese unregelmäßig mit dem Rasenmäher sehr kurz gemäht. Oder es wurde wochenlang nicht gemäht. So kann sich keine funktionierende Pflanzengesellschaft entwickeln, der ökologische Wert ist gering.

Streuobstwiese nachher (seit 2018)

Seit 2018 wird die Wiese zweimal jährlich mit der Sense gemäht, das Mahdgut wird abgefahren. Die Wiese soll langfristig abgemagert und durch umbruchlose Ansaat mit Wildblumensaatgut artenreicher gemacht werden. Bereits jetzt wachsen und blühen schon sehr viele Pflanzenarten. Heuschrecken, Wildbienen, Hummeln, viele Nachtfalter und zahlreiche Glühwürmchen stellten sich bereits jetzt schon ein.

NaturgArtenvielfalt & Wildblumen

Kerstin Lüchow

T. 06296.9296711

naturgartenvielfalt@web.de

 

Bestellmöglichkeit Buch ab 9.3.:

"Die Insektenwiese" (E. Rieger)

Hinweis:

Freie Landschaft

Die Annahme von Bestellungen für Lieferungen ab dem 1.03.2020 erfolgt von mir nur unter dem Vorbehalt der rechtlichen Zu-lässigkeit des Inverkehrbringens gemäß ErMiV.

Die Verantwortung für die Ausbringung von Saatgut in freier Landschaft liegt ab 1. März 2020 beim Anwender. Enthält eine Mischung für die freie Landschaft Arten, die nicht aus dem Vorkommensgebiet, sondern beispielsweise aus benachbarten Ursprungsgebieten stammen, ist dafür nach §40 BNatSchG eine Ausnahmegenehmigung bei den Naturschutzbehörden einzuholen (BNatSchG §40 (1-4).

 

Siedlungsräume sowie Land- und Forstwirtschaft

Hier dürfen alle Mischungen ausgesät werden, egal aus welchem Ursprungsgebiet sie stammen, es gelten keine gesetzlichen Vorschriften.